Zum Schwarzen Schiff.

Prost, Mahlzeit und Ahoi an der Donau.

Ins Schwarze Schiff geht man zumeist, um gut zu essen und ein kühles Bier zu trinken. Manchmal auch zwei, oder eine andere Erfrischung. Das war bereits 1860 so, als die Familie Rauscher hier ihr gleichnamiges Gasthaus eröffnete – und vier Generationen lang betrieb. Gastgarten samt Salettl waren immer gut besucht.

Auch die Donau schaute über die Jahre häufig vorbei. 15 Hochwasser sind in der Hausgeschichte vermerkt. Dass es später eine Kegelbahn gab, erzählt wiederum der Zielstein, der heute im Gastgarten liegt.

Als das Gasthaus 2015 zusperrte, blieben Salettl und Garten lange ungenutzt. Sehnsüchtig striffen Stammgäste und Spaziergänger am versperrten Gartentor vorbei. Das änderte sich erst 2019 wieder, als das Schwarze Schiff hier anlegte.

Seither kommt man hierher – das wissen wir bereits –, um gut zu essen und ein Bier zu trinken. Das ist der Besatzung hinter dem Schiff nämlich richtig wichtig: dass es gut ist! Damit das Essen sogar sehr gut ist, wird bedacht eingekauft. Regionalität geht vor, bio auch. Die vielen kleinen Partner werden hoch geschätzt. Wir glauben, man schmeckt’s.

Seit Urfahr wieder über einen Donaustrand verfügt, verkauft das Schwarze Schiff auch über die Gasse. Mal langsamer, mal schneller. Je nachdem wie viel gerade los ist. So oder so gilt: Genießen wir alle, dass es diesen schönen Ort gibt.